… und 102 Euro je MWh im Großhandelsdurchschnitt. Beides gleichzeitig, im ersten Quartal 2026.


Dasselbe Quartal, in dem Deutschland erstmals seit zwei Jahren wieder mehr Strom exportiert als importiert hat.
17,9 TWh exportiert, plus 23,5 Prozent. Nach Norwegen plus 530 Prozent. Netto-Exportüberschuss 2,6 TWh. Erzeugung 126 TWh, höchster Q1-Wert seit drei Jahren.

Trotzdem: Die Forwardkurve für 2027 und 2028 zieht weiter an.
Über die Merit Order. In den meisten Stunden bestimmt das teuerste eingesetzte Kraftwerk den Preis. Dessen Brennstoff wird am Weltmarkt gehandelt, nicht in Deutschland. Ein Exportplus ändert daran nichts.

Wer auf günstigere Beschaffungspreise wartet, weil das Marktangebot wächst, verwechselt Erzeugung mit Großhandelspreis.
Der Industriestrompreis ab 2027 ist eine Brücke für drei Jahre. 2028 endet sie. Die Mechanik dahinter ändert sich nicht.

Was wirklich hilft, steht im Vertrag. Ein PPA-Anteil mit festem Preis aus deutschen Wind- und Solarparks. Ein Spotanteil, der die 172 Negativ-Viertelstunden aus Q1 auch an Sie weitergibt. Eine Festpreis-Absicherung für Cal-27 und Cal-28 in Teilmengen, bevor die nächste Schlagzeile sie teurer macht.

Mehr Erzeugung macht den Markt grüner. Den Preis macht der Vertrag.